Farbrevolutionen
Der Westen zündelt wieder in Serbien
Die Rolle der westlichen «NGOs» wird offengelegt
von Thomas Röper*
(7. März 2025) (CH-S) Das Ausmass an Destabilisierungsversuchen westlicher sogenannter NGOs in Serbien ist erschreckend. Thomas Röper hat es im nachfolgenden Beitrag recherchiert. Es ist aber nur ein Beispiel von vielen wie westliche Stiftungen sowie staatliche und nichtstaatliche Organisationen versuchen, ihre politischen Vorstellungen entgegen demokratischen Verfahren in anderen Staaten durchzudrücken. Dass auch die Schweiz im Dunstkreis von USAID und EU an solchen Projekten in Serbien eingebunden ist, kommt nun ans Licht der Öffentlichkeit.**
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In Serbien gibt es Unruhen, die serbische Regierung behauptet, sie würden vom Ausland aus organisiert und finanziert. Was ist dort los und wer sind die treibenden Kräfte?
Dem Westen ist Serbien unter der Regierung von Präsident Aleksandar Vučić schon lange ein Dorn im Auge, denn die Serben fühlen sich traditionell mit Russland und den Russen verbunden und Vučić weigert sich hartnäckig, bei der anti-russischen Politik des Westens mitzumachen. Bevor wir dazu kommen, wer die aktuellen Unruhen lenkt und was dieses Mal der Zündfunke war, werfen wir einen Blick auf die Versuche des Westens der letzten Jahre, gegen die serbische Regierung vorzugehen.
Der Kampf des Westens gegen Vučić
Ein Hebel, um gegen die serbische Regierung vorzugehen, ist der umstrittene Kosovo. Der fragile Status Quo wurde im sogenannten Abkommen von Brüssel festgeschrieben, aber die kosovarische Regierung verstösst immer wieder gegen die in dem Abkommen geregelte Autonomie der serbischen Minderheit im Kosovo, ohne dass die EU, unter deren Schirmherrschaft das Abkommen ausgehandelt wurde, etwas unternehmen würde.
Ende Mai 2019 hat die kosovarische Regierung gegen das Abkommen verstossen1 und ist mit Spezialeinheiten in die Gebiete der serbischen Autonomie eingerückt, obwohl das in dem Abkommen ausdrücklich untersagt ist. Die EU hat dazu geschwiegen. Das wiederholte sich 20212 und 20223 und brachte die Region in die Nähe eines neuen Krieges, wobei die EU und der Westen den Kosovo unterstützt und die Verstösse gegen das Abkommen ignoriert haben.Den serbischen Präsidenten Vučić und seine Regierung bringen solche Provokationen innenpolitisch in Bedrängnis, weil die Mehrheit der Serben die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennt und von der serbischen Regierung fordert, den Schutz der Serben im Kosovo zu garantieren.
Der Westen finanziert auch eine prowestliche Opposition in Serbien, die beispielsweise 2023 vorgezogene Neuwahlen gefordert hat, worauf die serbische Regierung sogar einging, weil sie hoffte, dass eine Wahl Ruhe in das Land bringen würde, auf das der Westen vor allem seit Beginn der Eskalation in der Ukraine grossen Druck ausübt, sich der antirussischen Front anzuschliessen.
Die Wahlen liefen nach dem üblichen Schema ab. Die prowestliche Opposition sprach von Wahlbetrug, natürlich mit Unterstützung des Westens. Darauf gab es Proteste und, wie auf dem Maidan, Versuche, öffentliche Gebäude zu besetzen.4
Im Sommer 2024 haben westliche Firmen Verträge über den Abbau von Lithium in der Region Jadarit geschlossen. Zuvor war im Juli 2024 eine EU-Delegation unter Leitung von Bundeskanzler Scholz nach Serbien gereist, um den Deal vorzubereiten. Es geht um den Abbau 58 000 Tonnen Lithium pro Jahr, was 17 Prozent des europäischen Lithium-Marktes ausmachen würde.5
Serbiens Präsident Vučić erhofft sich davon Auslandsinvestitionen in Höhe von sechs Milliarden Dollar, was die grössten Auslandsinvestitionen in Serbien der Geschichte wären, und was für das kleine und nicht allzu reiche Land mit etwa 6,6 Millionen Einwohnern sehr viel Geld wäre.
Aber es gab auch Proteste gegen das Projekt, weil die Menschen in der betroffenen Region vor Umweltschäden durch den Lithiumabbau warnen. Im August 2024 kam es zum Showdown,6 als Demonstranten deswegen wieder einmal den Rücktritt der serbischen Regierung forderten und in Belgrad Strassen blockierten.
Für die EU war das eine Win-Win-Situation, denn einerseits hatte sie sich wichtige Lithiumvorkommen gesichert, andererseits befeuerten von ihr bezahlte NGOs die Proteste gegen den Lithiumabbau in der Hoffnung, die serbische Regierung zu stürzen, was Vučić seinerseits so kommentierte:
«Sie halten mich für dumm, weil sie nicht sehen, wie ‹laut› sie im Westen schweigen, wo sie sich über die Öffnung der Minen hätten freuen müssen. Nein, einige Leute dachten, sie könnten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: erstens, Vučić aus dem Weg zu räumen, und zweitens, sich das Recht vorzubehalten, Entscheidungen über Jadarit zu treffen.»7
Die aktuellen Proteste
Am 1. November stürzte das Vordach des frisch restaurierten Bahnhofs in der Stadt Novi Sad ein, wobei 15 Menschen ums Leben kamen. Unmittelbar danach begannen wieder Proteste gegen die Regierung, dieses Mal wegen des Vorwurfs der Korruption.8 Laut Medienberichten wurde das Vordach bei der Restaurierung als einziger Teil des Gebäudes nicht restauriert.
Die Demonstranten forderten die Bestrafung der Schuldigen und sie begannen mit der Zeit, vier Forderungen zu stellen:
Den Rücktritt von Ministerpräsident Miloš Vučević und des Bürgermeisters von Novi Sad, die Offenlegung angeblich vorhandener geheimer Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Restaurierung des Bahnhofs, die sofortige Verhaftung aller Verantwortlichen sowie die Freilassung aller während früherer Proteste Festgenommenen und die Kontrolle über alle Infrastrukturprojekte, die in den letzten Jahrzehnten gebaut wurden.
Am 28. Januar 2025 kam der serbische Ministerpräsident der Forderung der Demonstranten nach und kündigte seinen Rücktritt an. Westliche Medien wie der «Spiegel» erwähnten die Tatsache, dass der Ministerpräsident bei seiner Erklärung mitteilte, die Proteste seien aus dem Ausland gesteuert, bestenfalls am Rande.9
Das erklärte am 1. Februar auch Präsident Vučić:
«Es ist nicht einfach, ein Land zu regieren und dabei unabhängig und eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Ich habe oft gesagt, dass, wenn man nicht den Befehlen ausländischer Mächte gehorcht, wenn man sein Land frei führen will, wenn man selbst Entscheidungen im Interesse seines Volkes und nicht im Interesse der Grossmächte trifft, wird früher oder später der Moment kommen, in dem diese alles versuchen werden, einen zu stürzen. Aber das Problem ist nicht, dass sie mich absetzen wollen. Das Problem ist, dass sie Serbien zerstören wollen. Und was wir in den letzten Monaten erlebt haben, ist ein direkter Versuch ausländischer Geheimdienste, unser Land zu destabilisieren.»10
Also müssen wir uns anschauen, ob das nur eine blosse Behauptung ist, oder ob die serbische Regierung dem Westen die Vorwürfe zu Recht macht. Schauen wir uns also die NGOs an, die Proteste in Serbien unterstützen und wer sie finanziert und lenkt.
Zentrum für investigativen Journalismus
Eine NGO, die die Proteste auf ihrer Seite und auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken unterstützt, ist das sogenannte serbische Zentrum für investigativen Journalismus.11 Auf deren Seite kann man auch erfahren, wer dieses angeblich so unabhängige Zentrum finanziert und damit auch lenkt.12
Sie nennen dabei zwei Organisationen. Die eine ist das amerikanische Global Investigative Journalism Network (GIJN),13 dessen lange Mitgliederliste ein regelrechtes «Who is Who» der westlichen Propaganda-Industrie ist. Dazu gehören unter anderem Bellingcat,14 correctiv,15 n-ost16 oder auch OCCRP (dazu gleich mehr). Finanziert wird das GIJN von den üblichen Verdächtigen der amerikanischen Oligarchen-Stiftungen,17 beispielsweise von George Soros, dessen Stiftung dem GIJN einen speziellen Dank ausspricht.
Das zweite Netzwerk, das das Zentrum auf seiner Seite als Partner nennt, ist das Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP). Das OCCRP wurde 2006 gegründet, um Organisierte Kriminalität und Korruption aufzudecken. Das klingt seriös, aber schauen wir uns einmal an, wer es finanziert.
Wenig überraschend liest sich die Liste der Finanziers des OCCRP18 auch wieder wie ein «Who is Who» der Transatlantiker und der westlichen Oligarchen-Stiftungen, die sich auf Regimechanges und Farbrevolutionen spezialisiert haben. Unter anderem sind dabei: Das britische, dänische und US-amerikanische Aussenministerium, USAID, das National Endowment for Democracy (NED), Rockefeller, der Sigrid Lausen Trust und natürlich die Open Society Foundation von George Soros. Über das OCCRP habe ich schon in anderen Zusammenhängen im Detail berichtet.19
Wenn die serbische Regierung dem Zentrum für investigativen Journalismus vorwirft, vom Westen gesteuert zu sein, ist das also kaum von der Hand zu weisen.
KRIK
Eine weitere serbische NGO, die die Proteste auf ihrer Seite unterstützt, ist KRIK,20 die sich als «Crime and Corruption Reporting Network» bezeichnen. Auch auf deren Seite werden die Proteste gegen die serbische Regierung nach Kräften unterstützt. Als Partner nennt KRIK auf seiner Seite auch das OCCRP,21 ausserdem das National Endowment for Democracy (NED), die Open Society Foundations, Rockefeller Brothers Fund, Civil Rights Defenders, die Heinrich Böll Stiftung der Grünen und die EU.
USAID ist eine US-Regierungsbehörde, deren offizielle Aufgabe es ist, US-Konzernen Absatzmärkte und den Zugang zu Bodenschätzen in anderen Ländern zu öffnen.22 Dafür hat USAID ein jährliches Budget in Milliardenhöhe, um «unabhängige Medien» zu finanzieren, die die Linie der US-Politik unterstützen. Darüber habe ich gerade im Zusammenhang mit der Ukraine berichtet.
Das National Endowment for Democracy (NED) ist eine von der US-Regierung gegründete, finanzierte und gelenkte Organisation, die gegründet wurde, um in anderen Ländern pro-amerikanische Putsche durchzuführen.23 Der Gründer des NED sagte Anfang der 90er Jahre in einem Interview, das NED tue das, «was vor 25 Jahren die CIA verdeckt getan hat»,24 also proamerikanische Putsche zu organisieren.
Auch bei KRIK kann man den Vorwürfen der serbischen Regierung, die Organisation sei aus dem Westen gelenkt, kaum widersprechen, zumal KRIK explizit USAID und das NED nennt, die auf die Organisation proamerikanischer Putsche spezialisiert sind.
BIRN
Eine weitere NGO, der die serbische Regierung vorwirft, die Proteste zu unterstützen, ist BIRN, die sich als «Balkan Investigative Reporting Network» (BIRN) bezeichnet. Die Liste deren Partner ist sehr lang und umfasst unter anderem KRIK, das GIJN, den ukrainischen Radiosender Hromadskoe, der extra für den Maidan mit ausländischen Geld gegründet wurde, Istinomer (dazu gleich mehr), und diverse westliche Medien wie die BBC oder den US-Staatssender Voice of America.25
Auch die Liste der Finanziers von BIRN ist sehr lang und umfasst unter anderem britische, niederländische, norwegische, luxemburgische, schwedische und US-amerikanische Botschaften, die EU, Freedom House, die Konrad Adenauer Stiftung, natürlich wieder das NED und USAID, Soros und Rockefeller.26
Auch BIRN ist also eine komplett vom Westen finanzierte und gelenkte Organisation.
CRTA
Die nächste NGO, die die Proteste auf ihrer Seite unterstützt, ist CRTA, die sich als «Center for Research, Transparency and Accountability» (CRTA) bezeichnen. Als Partner nennt das CRTA auf seiner Seite unter anderen Schweden, Kanada, Grossbritannien, Rockefeller und natürlich wieder USAID und das NED.27
Ich wiederhole mich, aber auch CRTA ist also eine komplett vom Westen finanzierte und gelenkte Organisation.
Istinomer
Die nächste NGO, der die serbische Regierung vorwirft, die Proteste zu unterstützen, ist Istinomer, die sich als «Faktenchecker» bezeichnen.28 Istinomer gibt auf seiner Seite als Finanzier nur die EU an, behauptet aber, sie würden nicht zwangsläufig die Positionen der EU vertreten.29
Als Partner nennt Istinomer auf seiner Seite das «Europäische Faktchecker Netzwerk» (EFCSN), in dem sich eine lange Liste selbsternannter Faktenchecker zusammengeschlossen hat30 und das laut eigenen Angaben ausschliesslich von der EU-Kommission finanziert wird.31
Der zweite Partner, den Istinomer nennt, ist das IFCN-Programm von Poynter, das sich quasi als weltweite Dachorganisation der selbsternannten Faktenchecker bezeichnet.32 Darüber und über die Finanzierung von Poynter, die wieder von den schon genannten, üblichen Verdächtigen kommt, habe ich oft berichtet. Die sehr interessanten Details darüber, wer im Westen mit wessen Geld entscheidet, was «Fakten» und was «Fakes» sind.33
Auch auf die Gefahr hin, dass die Wiederholungen langweilig werden, aber auch Istinomer ist eine komplett vom Westen finanzierte und gelenkte Organisation.

Fazit
Die Liste der NGOs, die die serbische Regierung beschuldigt, hinter den Protesten in Serbien zu stehen und eine Farbrevolution zu planen, liesse sich fortsetzen und man findet immer das gleiche Muster.
Das ist das bekannte Muster des Westens, mit dem die Öffentlichkeit in die Irre geführt wird: Es tritt eine Unmenge an Experten, Bloggern, Influencern, Medien, NGOs und so weiter auf, die alle die gleiche Meinung haben und der Mensch ist nun einmal so gestrickt, dass er dazu neigt, sich einer so eindeutigen Mehrheit anzuschliessen und deren Narrative für wahr zu halten.
Dass hinter dieser Unzahl in Wahrheit immer die gleiche, sehr kleine Anzahl von Finanziers bestehend aus westlichen Staaten und westlichen NGOs und Stiftungen steht, muss die Öffentlichkeit ja nicht wissen.

Der serbische Präsident Vučić hat die Vorgänge vor kurzem wie folgt kommentiert:
«Ich habe drei Tage lang untersucht, wie viel Geld an verschiedene gemeinnützige Organisationen in unserem Land geflossen ist – es sind Rekordsummen. Ich habe sogar scherzhaft vorgeschlagen, sie als ausländische Direktinvestitionen zu verwenden.»34
Übrigens kann man das sogar an den verwendeten Symbolen erkennen, denn die sind praktisch immer die gleichen.35 Es ist entweder eine geballte Faust oder, seit dem versuchten Guaido-Putsch in Venezuela, eine offene Hand. In Serbien sieht das aktuell so aus:

In Venezuela sah das Symbol vor einigen Jahren übrigens so aus:
Nachtrag: Aufgrund der Fragen in den Kommentaren zu diesem Artikel, warum Serbien die Arbeit dieser NGOs nicht einfach durch ein Gesetz über ausländische Agenten regelt, wie es beispielsweise Georgien getan hat, oder sie gleich ganz verbietet, sei ein Blick auf die Landkarte empfohlen.
Georgien kann sich das leisten, Serbien nicht. Serbien ist ein Binnenstaat, der von Nato- und EU-Staaten eingekreist ist, während Georgien einen Zugang zum Meer und Nachbarstaaten hat, die mit Georgien Handel treiben wollen und nicht von der EU-Kommission bevormundet werden.
Die EU-Kommission würde sich über die Gelegenheit nur freuen, wenn Serbien gegen diese NGOs vorgeht, und Serbien mit Sanktionen erdrosseln. Und Serbien könnte nichts dagegen tun, weil es keinen Zugang zum Meer hat und von seinen EU- und Nato-Nachbarstaaten durch Sanktionen de facto unter Blockade gestellt würde.
* Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt seit über 15 Jahren in Russland und spricht fliessend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft. ** vgl. Die Weltwoche. Nr. 9. Philipp Gut. Operation «Regimewechsel», S. 32–33, 27. Februar 2025 |
Quelle: https://anti-spiegel.ru/2025/der-westen-zuendelt-wieder-in-serbien/, 1. Februar 2025
3 https://anti-spiegel.ru/2022/die-gruende-fuer-die-eskalation-im-kosovo/
4 https://anti-spiegel.ru/2023/die-versuchte-farbrevolution-in-serbien-und-die-westlichen-medien/
5 https://www.kommersant.ru/doc/6849472
6 https://anti-spiegel.ru/2024/unruhen-und-blockierte-hauptstrassen-in-belgrad/
7 https://ria.ru/20240811/serbiya-1965516881.html
10 https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/23029831
11 https://www.facebook.com/cinserbia/about_profile_transparency
13 https://gijn.org/membership/gijn-global-network/
17 https://gijn.org/about-us/sponsors-and-supporters/
18 https://www.occrp.org/en/about-us/who-supports-our-work
19 https://anti-spiegel.ru/2022/neue-propaganda-offensive-im-spiegel-teil-1/
21 https://www.krik.rs/en/about-us/
25 https://birn.eu.com/about-birn/partners/
26 https://birn.eu.com/about-birn/donors/
27 https://crta.rs/en/about-us/
29 https://english.istinomer.rs/about/
30 https://members.efcsn.com/signatories
32 https://ifcncodeofprinciples.poynter.org/signatories
33 https://anti-spiegel.ru/2022/die-macht-des-bill-gates-teil-4-gekaufte-faktenchecker/