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Die Redaktion

Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz

«Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg»

von Jeffrey D. Sachs,* USA

(5. Juni 2026) (CH-S). Als zentraler Staat in der Europäischen Union und als direktes Nachbarland der Schweiz bleibt der Weg Deutschlands in den nächsten Krieg auch international nicht ohne Reaktionen.

Der renommierte Ökonom und Diplomat Professor Jeffrey Sachs erinnert den deutschen Bundeskanzler Merz in einem aufrüttelnden Brief an seine Bedeutung für Frieden in Europa und der Welt. Die dringendste Aufgabe besteht in der sofortigen Aufnahme von diplomatischen Gesprächen mit der russischen Führung.

Wenn Gesundheitspolitik zur Machtfrage wird

von Ralph Studer*

(5. Juni 2026) Impfobligatorien, Haftungsfragen und neue Technologien sorgen schweizweit für Unruhe. Während Kantone ihre Gesundheitsgesetze verschärfen und der Bund das Epidemiengesetz überarbeitet, wächst die Sorge, dass staatliche Eingriffe zu weit gehen könnten. Erste Vernehmlassungen haben zu Einschränkungen der staatlichen Übergriffsmöglichkeiten geführt.

Die Brüsseler Falle für privates Vermögen schnappt zu

EU plant noch mehr Steuern und Enteignung

von Dr. Peter F. Mayer*

(5. Juni 2026) (CH-S) Was der Schweiz bei einer weitergehenden Anbindung an die Europäische Union blühen kann, beschreibt der Autor am Beispiel einer neuen, zweibändigen Studie der Generaldirektion Steuern und Zollunion der Europäischen Union: «Publication of the study on Wealth Taxation, including Net Wealth, Capital and Exit Taxes».

Die Brüsseler EU-Kommission braucht mehr Geld und dazu werden alle Möglichkeiten ausgelotet. Im Gegensatz zur Schweiz gibt es in der EU keine Mitsprache durch die Bürger bei Besteuerungsfragen oder Gebühren, dort gilt das Top-down-Prinzip.

Das Verschwinden der Lehrer – ein Stück in vier Akten

von Christine Staehelin*

(5. Juni 2026) Lehrer verkörpern die Sache. Sie stehen für die Inhalte ein. Es ist ihre Aufgabe, Kultur und Tradition weiterzugeben, damit Neues entstehen kann. Dies erfordert neben dem Wissen vor allem pädagogische sowie methodisch-didaktische Fähigkeiten. Lehrer können grosse Vorbilder sein oder das Gegenteil. Sie können ermutigen oder entmutigen, ernst genommen oder lächerlich gemacht werden. Als Gegenüber im pädagogischen Kontext spielen sie immer eine Rolle, doch diese ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend von der Bühne gedrängt worden. Wir bringen den Beitrag von Christine Staehelin, den sie an der Medienkonferenz der Gruppe Bildungswende gehalten hat.

Frieden ist unser Auftrag!

von Dr. Stefan Nold,* Deutschland

(29. Mai 2026) (CH-S) Stefan Nold ist in Deutschland eine der deutlichen Stimmen, die vor dem angekündigten Krieg warnen. Er weiss, wovon er spricht. Was ist los mit den Kirchen? Knicken sie wieder ein, wie vor dem Ersten und vor dem Zweiten Weltkrieg? Lassen sie sich zum wiederholten Mal von der Macht korrumpieren? Auf sehr persönliche Weise beschreibt Nold die Situation in einem tief gespaltenen Deutschland.

Wirtschaftswachstum oder Wohlstand?

von Alex Krainer,* Monaco

(29. Mai 2026) (CH-S) In der Regel analysiert Alex Krainer in scharfsinniger Weise aktuelle geopolitische Vorgänge aus verschiedenen Perspektiven oder durchleuchtet lokale Ereignisse vor dem Hintergrund von globalen Vorgaben. Im folgenden Beitrag stellt er die schlichte Frage, welche wirtschaftlichen Ziele wir verfolgen wollen, da «Wirtschaftswachstum» nicht zwangsläufig Wohlstand schafft.