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Die Redaktion

Überlegungen zur «bewaffneten Neutralität»

von Suzette Sandoz,* Pully VD

(31. Juli 2026) Ein neutrales Land ist nicht glaubwürdig, wenn es keine glaubwürdige Armee hat. Doch zunächst muss man sich über den Begriff «glaubwürdige Armee» einigen. Dabei geht es nicht nur um militärische Kapazitäten, sondern auch – und vielleicht vor allem – um die Fähigkeit und den Willen, «bereit zu sein, sich selbst zu verteidigen».

Der Hype um Infektionskrankheiten …

… dient der Schaffung von Märkten, nicht echten Gesundheitsgefahren

von David Bell,* USA

(31. Juli 2026) Das Thema des drohenden Untergangs und der verzweifelten Suche nach fehlenden Allheilmitteln richtet sich an wohlhabende Länder – und genau das macht den entscheidenden Unterschied aus. Selbst wenn nur wenige Menschen sterben, können riesige Summen an Steuergeldern an die Pharmaindustrie weitergereicht werden, und Investoren machen einen Riesengewinn, bevor solche Zahlen deutlich werden.

Kognitive Kriegsführung der NATO

Wie ist die Schweiz involviert?

(24. Juli 2026) Gerne macht der «Schweizer Standpunkt» Sie auf die Veranstaltung mit dem Propagandaforscher Dr. Jonas Tögel am 11. August in Zürich aufmerksam.

Jonas Tögel kommt das Verdienst zu, den Bereich Manipulation und Propaganda der Nato öffentlich bekannt zu machen. Was dies für die Schweiz bedeutet, diskutiert er anschliessend an den Vortrag mit Oberstleutnant iGst a.D. Ralph Bosshard.

Finnlands irrationale Entscheidung

Die Folgen der «Elite Capture»

von Olli Tammilehto*

(24. Juli 2026) (CH-S) Zahlreiche irrationale strategische Entscheidungen in Europa sind das Ergebnis jahrzehntelanger «Elite Capture» durch die USA – so argumentiert der finnische Autor Olli Tammilehto.

Ein markantes Beispiel dafür ist der 58-jährige Staatspräsident Finnlands, Alexander Stubb. Zuvor war er bereits Ministerpräsident und Finanzminister Finnlands sowie Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg. Tammilehtos Beitrag rückt auch Mitglieder der Führungseliten anderer Staaten in den Fokus.

Schweiz–EU

Damoklesschwert über Schweizer Köpfen

Im Vertragspaket mit der EU steckt der Teufel im Detail

von Prof. Dr. Dr. h. c. Carl Baudenbacher*

(24. Juli 2026) In den offiziellen Dokumenten zum Vertragspaket EU–Schweiz, dem «Erläuternden Bericht» vom Juni 2025 und der Botschaft vom März 2026, geizt der Bundesrat nicht mit Lob für seine über siebzig Unterhändler, die zwischen März und Dezember 2024 in vierzehn Fachbereichen (Tracks) an über 200 Verhandlungssitzungen und Sitzungsrunden teilgenommen haben. Es wird pausenlos gesagt, alle Verhandlungsziele seien erfüllt, ja übererfüllt worden. Da diese Texte von der Bundesverwaltung geschrieben wurden, darf man davon ausgehen, dass sich die Beamten den Applaus selbst gespendet haben. Wer die untergegangene DDR erlebt hat, der wird ein Stück weit an die Losungen der Sozialistischen Einheitspartei (SED) zu den Parteitagen erinnert.

Verpasst Europa den Zug in die Zukunft?

Werden die internationalen Beziehungen bald ohne Europa gestaltet?

von Ralph Bosshard*

(17. Juli 2026) Derzeit ist eine diplomatische Offensive der eurasischen Länder in Gang, die auf die Umsetzung der chinesischen «Initiative für globale Governance» und der belarussischen «Charta für die Sicherheit Eurasiens» abzielt.

Nach den Sommerferien geht möglicherweise die Post ab und Europa könnte in die Zuschauerrolle abgedrängt werden. Regeln bald schon chinesische und belarussische Diplomaten die drängenden Konflikte unserer Zeit?