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Die Redaktion

Schwerwiegende Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt: Von der «Getreidediplomatie» zum totalen Krieg

Fünf Fragen an Professor Dr. Hans Köchler

Institut für Kulturdiplomatie, Washington DC / Berlin

(10. Oktober2022) (Mark Donfried) Diese Woche hat Präsident Wladimir Putin in einer öffentlichen Rede (mit einem Tag Verspätung) die Welt darüber informiert, dass Russland nun eine Teilmobilisierung der Reservekräfte und von ehemaligen Soldaten für den Einsatz in der Ukraine verfügen wird. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass in mehreren Regionen der besetzten Ukraine ein Referendum über die Frage abgehalten werden soll, ob die Bürger den Anschluss an die Russische Föderation wünschen. In diesem Zusammenhang erwähnte Präsident Wladimir Putin, dass die russischen Streitkräfte das russische Territorium mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln schützen werden, woraus abgeleitet werden kann, dass auch Atomwaffen eingesetzt werden könnten. Er fügte hinzu, dies sei kein Bluff. Der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew bekräftigte diese Rede und wiederholte die Drohungen. Im Hinblick auf diese ernsten Entwicklungen möchten wir Prof. Dr. Hans Köchler* die folgenden fünf Fragen stellen:

Heuchelei und «taktische» Atomwaffen

von William J. Astore*

(10. Oktober 2022) Angesichts der Warnungen Russlands, alle ihm zur Verfügung stehenden Waffen einzusetzen, um seine Position in der Ukraine zu schützen, ist es ein guter Zeitpunkt, um über den Unterschied zwischen «taktischen» und «strategischen» Atomwaffen zu sprechen.

Die Ukraine und der Zusammenbruch der westlichen Werte

von Guy Mettan,* freier Journalist

(3. Oktober 2022) Timothy Snyder, einer der prominentesten akademischen Vertreter des westlichen Establishments, beschreibt in der Septemberausgabe der amerikanischen Zeitschrift Foreign Affairs1 im Wesentlichen, was beim Krieg in der Ukraine auf dem Spiel steht:

Mearsheimers Analyse zum Ukraine-Krieg

«Man kann nur hoffen, dass eine katastrophale Eskalation vermieden wird»

(3. Oktober 2022) (rs) Am 17. August veröffentlichte «Foreign Affairs» einen Beitrag des renommierten amerikanischen Politologen John J. Mearsheimer, «Das Spiel mit dem Feuer in der Ukraine. Die unterschätzten Risiken einer katastrophalen Eskalation».1 In den USA zählt Mearsheimer zu den gewichtigen Stimmen, die grossen Einfluss auf die öffentliche Debatte haben. Nicht nur deshalb fassen wir diesen Aufsatz an dieser Stelle zusammen. Auch in seiner Analyse schont Mearsheimer den Leser nicht vor den möglichen Folgen dieses Krieges.

Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ)

22. Treffen der SOZ in Samarkand, dem «Juwel» der Grossen Seidenstrasse

Zwist zwischen den Präsidenten Chinas und Russlands? – Nichts als Wunschdenken der grossen westlichen Medien

von Georg Koch

(28. September 2022) Am 15./16. September fand die 22. Konferenz der «Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit» (SOZ) im usbekischen Samarkand statt unter dem Motto «Dialog und Zusammenarbeit in einer vernetzten Welt».

Der lange Weg in den Ukraine-Krieg

von Wolfgang Effenberger,* Deutschland

(28. September 2022) Wolfgang Ischinger, ehemals Botschafter in den USA und Vorsitzender des Stiftungsrates der Münchner Sicherheitskonferenz, hat am 10. August 2022 in «Foreign Affairs», der Hauspostille des Council on Foreign Relations (CFR), den Artikel «Deutschlands Ukraine-Problem – Europas grösstes Land braucht Zeit, um sich auf eine gefährliche neue Welt einzustellen»1 veröffentlicht.