Gesellschaftsfragen

Social Media, junge Mädchen und der Überwachungsstaat

von Anne Burger*

(10 10. April 2026) Jugendschutz oder Anonymität im Netz sind falsche Widersprüche. Man kann sowohl Kinder vor Social Media schützen als auch die Meinungsfreiheit aufrechterhalten. Beides ist wichtig.

Solidarität im Dorf – verlieren wir etwas Wertvolles?

von Stephan Laube, Gemeinderat in Felben-Wellhausen (TG)

(27. März 2026) Viele von uns kennen es noch: Im Dorf war Hilfe selbstverständlich. Wer spät von der Arbeit kam, wusste dass die Kinder beim Nachbarn mitessen konnten. Man lieh sich Leiter, Werkzeug oder Auto, ohne Quittung und ohne Diskussion. Wenn jemand krank wurde oder ein Todesfall eintrat, stand eine Handvoll Menschen vor der Tür – mit Suppe, Zeit und offenen Ohren.

Deutschland

Debanking gegen unabhängigen Journalisten

Ulrich Heyden nach über 30 Jahren das Konto gesperrt

(27. März 2026) (CH-S) Ulrich Heyden ist einer der wenigen unabhängigen deutschen Journalisten, der aus Russland berichtet. Seine Position ist eigenständig und deshalb kritisch. Er arbeitet seit vielen Jahrzehnten in Russland und kann durch seine Sprachkenntnisse, seine persönlichen Verbindungen, seine Erfahrung und seine umfangreichen Kenntnisse über Land und Leute seinen Lesern im deutschsprachigen Raum hochwertige Berichte, Reportagen bzw. Analysen präsentieren (https://ulrich-heyden.de). Das ist einer der Gründe, warum Ulrich Heyden auch im «Schweizer Standpunkt» ein gern gesehener Referent ist.

«Aller Rechte beraubt»

Hannes Hofbauer stellt sein neues Buch vor

von Marita Brune-Koch*

(27. März 2026) Haben Sie schon einmal den Namen Jacques Baud gehört? Na, Sie sicher schon, schliesslich lesen Sie mit dem «Schweizer Standpunkt» eine Publikation, die ausführlich von ihm und über ihn berichtet hat. In den Main-Stream-Medien finden Sie kaum etwas über ihn. Genau diese Frage – «Kennen Sie Jacques Baud?» – stellte Dr. Hannes Hofbauer, Autor und Verleger, einem Kreis von Buchhändlerinnen. Die Antwort: Niemand hatte den Namen jemals gehört. Das ist symptomatisch.

Der «Epstein-Skandal» und seine sozialpsychologischen Folgen

Rechtliche Aufarbeitung dringend erforderlich

von Robert Seidel*

(13. März 2026) Ende Januar wurde der bisher grösste Teil der Epstein-Akten (mehrere Millionen Dokumente, 180 000 Bilder und 2000 Videos) veröffentlicht.1 Der «Fall Epstein» gewährt einen Blick auf einen Teil des internationalen Machtgetriebes, das jenseits von Regierungen, UNO, WHO oder WEF seine Beziehungen spielen lässt, jenseits von Recht und Gesetz. Eine restlose Aufklärung und eine juristische Aufarbeitung sind erforderlich.

«Das Leben geht auch dort weiter, wo es zerbrochen scheint»

von Dr. med. Sabine Vuilleumier-Koch*

(13. März 2026) Hunderte von Menschen hatten den Wunsch, vom Arzt und Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung1 Abschied zu nehmen. Guido A. Zäch hatte diese Stiftung 1975 gegründet, 1978 die Gönner-Vereinigung mit heute 2 Millionen Mitgliedern. 1980 gründete er die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung als Verband der Querschnittgelähmten und eröffnete 1990 das «Schweizer Paraplegiker-Zentrum» (SPZ) sowie 2005 das Guido A. Zäch-Institut. – Er verstarb 90-jährig am 16. Februar 2026. Landesweit waren alle Interessierten am 28. Februar eingeladen und konnten die Dankesfeier in verschiedenen Gebäuden des SPZ miterleben.