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Die Redaktion

Das Verschwinden der Lehrer – ein Stück in vier Akten

von Christine Staehelin*

(5. Juni 2026) Lehrer verkörpern die Sache. Sie stehen für die Inhalte ein. Es ist ihre Aufgabe, Kultur und Tradition weiterzugeben, damit Neues entstehen kann. Dies erfordert neben dem Wissen vor allem pädagogische sowie methodisch-didaktische Fähigkeiten. Lehrer können grosse Vorbilder sein oder das Gegenteil. Sie können ermutigen oder entmutigen, ernst genommen oder lächerlich gemacht werden. Als Gegenüber im pädagogischen Kontext spielen sie immer eine Rolle, doch diese ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend von der Bühne gedrängt worden. Wir bringen den Beitrag von Christine Staehelin, den sie an der Medienkonferenz der Gruppe Bildungswende gehalten hat.

Frieden ist unser Auftrag!

von Dr. Stefan Nold,* Deutschland

(29. Mai 2026) (CH-S) Stefan Nold ist in Deutschland eine der deutlichen Stimmen, die vor dem angekündigten Krieg warnen. Er weiss, wovon er spricht. Was ist los mit den Kirchen? Knicken sie wieder ein, wie vor dem Ersten und vor dem Zweiten Weltkrieg? Lassen sie sich zum wiederholten Mal von der Macht korrumpieren? Auf sehr persönliche Weise beschreibt Nold die Situation in einem tief gespaltenen Deutschland.

Wirtschaftswachstum oder Wohlstand?

von Alex Krainer,* Monaco

(29. Mai 2026) (CH-S) In der Regel analysiert Alex Krainer in scharfsinniger Weise aktuelle geopolitische Vorgänge aus verschiedenen Perspektiven oder durchleuchtet lokale Ereignisse vor dem Hintergrund von globalen Vorgaben. Im folgenden Beitrag stellt er die schlichte Frage, welche wirtschaftlichen Ziele wir verfolgen wollen, da «Wirtschaftswachstum» nicht zwangsläufig Wohlstand schafft.

Russland und China geben Erklärung zur Multipolarität ab

«Gemeinsame Erklärung der Russischen Föderation und der Volksrepublik China zur Schaffung einer multipolaren Welt und einer neuen Art internationaler Beziehungen»

(29. Mai 2026) (CH-S). Vor dem Hintergrund der explosiven Situation an der Meerenge von Hormus fanden im Mai in Peking kurz hintereinander zwei hochrangige Treffen statt, die international eine kurzfristige politische Änderung bedeuten, aber auch den Weg für eine langfristige Neuausrichtung ebnen könnten.

«Wendepunkt Bildung – Mut zur Kurskorrektur»

Zurück zum Kernauftrag der Schule

von Philipp Loretz*

(22. Mai 2026) (CH-S) Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die Schulen in den deutschsprachigen Ländern befinden sich im Sinkkurs, der in einen Sturzflug überzugehen droht. Warnungen aus der Praxis werden in der selbstreferenziellen Bildungsbürokratie bisher nicht wahrgenommen. Das wird sich bald ändern.

Eine überkantonale Gruppe von Lehrpersonen, Schulleitungen, Fachleuten aus Erziehungswissenschaft, Kinder- und Jugendpsychologie sowie Politik hat am 27. April 2026 ein ManifestA vorgestellt und zur Medienkonferenz «Wendepunkt Bildung – Mut zur Kurskorrektur» eingeladen.B

Im Folgenden finden Sie dazu das Statement von Philipp Loretz, Präsident des «Lehrerinnen- und Lehrerverbandes Baselland» (LVB). Als Praktiker stellt er sieben Thesen für eine Kurskorrektur vor.

Patriotismus und das Gemeinwohl der Menschheit

Herausforderungen für den Weltfrieden und die Entwicklung

von Professor Dr. Hans Köchler*, Präsident der International Progress Organization (I.P.O.)

(22. Mai 202&) (CH-S) Mit fachlich fundierter Präzision stellt Professor Dr. Hans Köchler den Zusammenhang zwischen dem Recht der Völker auf Entwicklung und ihrem Recht auf Frieden dar. Auf dem Hintergrund der aktuellen Machtpolitik des Westens fordert er, dass die Eigeninteressen der Staaten im Kontext ihrer Gegenseitigkeit definiert werden müssen, damit allen Menschen weltweit zu ihren grundlegendsten Rechten verholfen wird. Dabei knüpft er an die geltenden Normen des Völkerrechts an.